Bundesregierung erarbeitet eine Rahmenvereinbarung für Sex

Diese soll Männer vor unberechtigten Anzeigen durch das neue Gesetz schützen

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BERLIN – Letzten Donnerstag wurde im Bundestag ein neues Gesetz zum Sexualstrafrecht beschlossen. Durch dieses sollen Frauen besser vor sexuellen Übergriffen geschützt werden. „Nein heißt Nein“ heißt das Grundprinzip des neuen Gesetzes. Jedoch gibt es auch Kritiker, die fürchten, dass das neue Gesetzt von rachsüchtigen Frauen genutzt wird, um beispielsweise Ex-Partner anzuzeigen. Auf diese Befürchtung reagiert die Bundesregierung und arbeitet derzeit an einem Muster für einen Vertrag, in dem die Zustimmung zum Sexualakt festgehalten wird – die sogenannte Coitusrahmenvereinbarung.
Die Idee zu einem solchen Vertrag hat sich die Bundesregierung in den USA abgeschaut, wie uns Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig verriet. Hier gibt es bereits solche Verträge. Jedoch wird bei diesen nur angegeben, ob die Frau mit dem Sexualakt einverstanden ist. Die Bundesregierung möchte aber, dass beide Seiten gleichermaßen geschützt sind. Außerdem soll genau festgehalten werden, was für wen in Ordnung ist, damit das Dokument vor Gericht sinnvoll genutzt werden kann. „Hierfür werden zum Beispiel die Art der Sexualpraxis, die erlaubten Stellungen, bestimmte Fetische und sowohl maximale als auch minimale Dauer abgefragt“, erklärt Schwesig.
Damit das Ausfüllen nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, soll das Formular zum Ankreuzen ausgelegt werden. Hierbei sollen alle Stellungen der aktuellen Ausgabe des Kamasutras, sowie die am häufigsten in Deutschland vertretenen Fetische berücksichtigt werden. Für besondere Stellungen, wird es eine Seite geben, auf der diese zu zeichnen sind. Für wie viele Sexualakte der Vertag gültig sein soll, kann ebenfalls angegeben werden. Dies soll die Bürokratie in Beziehungen vereinfachen. Derzeit arbeiten zehn Abgeordnete und zwei externe Sexexperten in der Arbeitsgruppe „Vögel-Vertrag“ an der Erstellung dieses Dokuments. Sobald es fertig ausgearbeitet ist, wird es auf der Homepage der Bundesregierung zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.

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