„Bis dass das Gericht euch scheidet“

Kirche modernisiert Trauversprechen

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MÜNCHEN – Die Ehe ist ein wichtiger Schritt im Leben vieler. Sie bringt Steuervorteile und man erhält Familienrabatte. In seltenen Fällen dient sie auch als Liebesbeweis. Doch während früher oft das ganze Leben in einer Ehe ausgeharrt wurde, ist dies heute eher unüblich. Jede dritte Ehe wird wieder geschieden, Tendenz steigend. Daher soll das Trauversprechen, das der Pfarrer vor der Trauung einfordert, geändert werden.
Bisher müssen beide Parteien zustimmen, dass sie mit dem Gegenüber verheiratet sein wollen „bis dass der Tod sie scheidet“. Das sorgt bei vielen jungen Leuten für Probleme bei der Trauung. „Puh.. das ist ganz schön lang“, „Und wenn sie fett wird?“ und „Wenn sie so fragen“ sind nur ein paar der Sätze, die man regelmäßig als Antwort auf die Frage hört. Und selbst wenn beide Fraktionen ohne Murren der Forderung des Pfarrers zustimmen, dann sagen das viele nur, um es hinter sich zu bringen. Daher möchte die Kirche, um endlich wieder den Nerv der jungen Leute zu treffen, den Satz ändern. Ab sofort soll es heißen „bis dass das Gericht euch scheidet“. So soll der Schwur wieder mehr Bedeutung bekommen, da er jetzt entschlossen und ernst gemeint, gegeben werden kann. Außerdem baut er keinen Druck auf die Ehepaare aus. Zeitgleich soll das Image der Kirche so aufpoliert werden. „Wir wollen dadurch hip und modern wirken“, verriet uns ein Pressesprecher der Kirche.

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Ein noch glückliches Brautpaar

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