Studie bescheinigt Studien geringen Wahrheitsgehalt

Leiter der Studien-Studie geschockt

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BERLIN – Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin haben eine Studie zum Wahrheitsgehalt von Studien durchgeführt. Hierbei wurden über 100 Studien der vergangenen Jahre untersucht. Das Ergebnis mag zunächst verwunderlich klingen, überrascht die Forscher jedoch nicht wirklich.
Der Wahrheitsgehalt vieler Studien ist schlichtweg sehr gering bis gar nicht vorhanden. Prof. Hartmann, Leiter der Studie über Studien, erklärt das Phänomen wie folgt: „Die meisten Forscher gehen nicht unvoreingenommen an eine Studie heran. Wenn sie glauben, dass sie mit ihrer Studie etwas erstaunliches entdecken können, dann wählen sie unbewusst eine Herangehensweise aus, die ihre Studie bestätigt“. So werden teilweise Tests gewählt, die das Ergebnis in eine bestimmte Richtung lenken, oder die Auswahl der Untersuchungsobjekte verschiebt die Resultate in eine Richtung.
Als uns die Liste der 100 Studien zugetragen wurde, mussten wir mit erschrecken feststellen, dass auch vereinzelt Studien über die wir berichtet haben, zu den Studien mit geringem Wahrheitsgehalt zählen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Lesern entschuldigen. Dazu gehören zum Beispiel die Studie zu gedächtnisfördernden Worten und die zu dem frühen Vogel, der angeblich weniger Würmer fängt. Letztere wurde beispielsweise dadurch verfälscht, dass es den Vögeln nicht möglich war nach dem Aufstehen Kaffee zu trinken. „Solche Einschränkungen  werden leider viel zu oft gemacht. Die Studien werden unter Laborbedingungen mit bestimmten Parametern durchgeführt, bei deren Auswahl jedoch zu häufig geschlampt wird. In der freien Wildbahn kann ja jeder Vogel so viel Kaffee trinken wie er mag“, so Prof. Hartmann.
Neben den unseren Studien wurden vor allem Studien ausgewählt, über die in Satire Zeitungen berichtet wurde. „Wir hatten einfach so viele von den Zeitungen bei uns rumliegen, dass es nahe lag, die Studie anhand der Artikel aus den Zeitungen durchzuführen. Eigentlich wollten wir im Anschluss noch wissenschaftliche Studien hinzunehmen, aber das Ergebnis war so eindeutig, dass wir uns gar nicht mehr die Mühe gemacht haben“, erklärt Prof. Hartmann. Damit ist klar: man sollte nicht jeder Studie Glauben schenken.

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