Großbritanniens Deal mit der EU

Was sich für Sie ändert, wenn die Briten in der EU bleiben

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LONDON – Zäh liefen die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien, um den sogenannten „Brexit“ zu verhindern. Der Ausstieg der Briten aus der EU würde laut Experten beiden Seiten sowohl finanziell als auch politisch schaden. Um die Inselbewohner für den kommenden Volksentscheid milde zu stimmen, macht die europäische Kommission einige Zugeständnisse. Wir fassen zusammen, was sich durch die Sonderrolle Großbritanniens für Sie in Deutschland ändern wird.

  • Ablösung des metrischen Systems
    Das ständige Umrechnen zwischen metrischem und imperialem System ist den Briten schon lange ein Dorn im Auge. So werden in Zukunft in Europa keine Liter, sondern Gallonen getankt. Außerdem werden keine Meter mehr zurückgelegt sondern Yard und Meilen.
    Aber es gibt auch positive Nachrichten. Sollten Sie unzufrieden mit Ihrem Körper sein, werden sie über folgende Umstellungen froh sein. Künftig wird aus Kleidergröße 42 eine 14. Und 65kg entsprechen plötzlich nur noch 10 stones.
  • Umbenennung des Euro
    Da die Briten niemals mit Ländern kooperieren würden, die noch den Euro haben, muss dieser einen anderen Namen erhalten. Sie werden in Zukunft also mit europäischen Pfund zahlen. Auf jedem der neuen Scheine wird ein bekanntes englisches Bauwerk abgebildet sein, damit jeder Festlandbewohner daran erinnert wird, wie erfolgreich die Insel früher einmal war. Großbritannien selbst behält selbstverständlich ihre eigene Währung bei.
  • Einführung von Linksverkehr
    Die meisten Unfälle in Nordfrankreich werden durch Engländer verursacht, die aus Versehen und aus Gewohnheit auf der falschen Seite fahren. Um das Verkehrschaos zu beseitigen, wird in allen Mitgliedsstaaten der Linksverkehr eingeführt. Um sich dran zu gewöhnen wird eine Übergangsfrist eingeräumt, in der beide Fahrweisen akzeptiert werden.
  • Umstellung der Ernährung
    Die Inselbewohner lieben ihr gesundes, leckeres Essen. So wird nach erfolgreicher Volksabstimmung jedes Mitgliedsland verpflichtet mehr britische Genüsse anzubieten. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen warmes Bier sowie gebackene Bohnen auf Brot.
  • Umbenennung der EU
    Die Bezeichnung Europäische Union ist durch die vielen Zugeständnisse an Großbritannien nicht mehr tragbar. Stattdessen wird der Länderverbund künftig den Titel Great Britain European Union kurz GBeu tragen.
  • Neues Oberhaupt
    Als neuer Repräsentant der GBeu, soll eine Frau her. Wer ist eigentlich egal, hauptsache sie ist alt und hat bereits Erfahrung als Staatsoberhaupt. Sollte sich niemand finden, so hat Queen Elizabeth bereits ihre Dienste angeboten.
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Hält die Hand auf: Großbritannien

Die Politik zeigt sich erleichtert, endlich eine Einigung gefunden zu haben.“Alle diese Dinge sind längst überfällig. Es ist ein großer Schritt in Richtung eines gemeinsamen Europas“, so Premierminister David Cameron nach dem Verhandlungstag.

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3 Kommentare zu „Großbritanniens Deal mit der EU“

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