Star Wars-Hype: Keine Grenzen er kennt

Schriftsteller von Macht bedroht

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SEATTLE, BERLIN – Es ist kein ganz normaler Morgen für Clemens Burgstall (46). Der Berliner ist Autor und Redakteur eines örtlichen Nachrichtenblattes, doch heute kommt er nicht aus dem Bett. Grund dafür ist, dass er seinen Arbeitsplatz während einer Recherche zum neuen Star Wars-Film verlor. Burgstall, der seinen Beruf 25 Jahre lang leidenschaftlich verfolgte, zeigt sich geknickt: „Das ich nicht wollte. Die Macht nicht in mir steckt, dieses Thema zu beherrschen. Mich sehr bewegt hat die Geschichte von Yoda.“
Eigentlich sollte er berichten, wie Kirchen in der Hauptstadt den aktuellen Hype um die siebte Episode für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. Doch als er sich gründlicher mit den ersten Episoden beschäftigte, fesselten ihn die spannenden Geschichten um Anakin, Obi Wan und Yoda so sehr, dass er sich zu gut in den kleinen grünen Jedi hineinversetzte. Er begann, wie Meister Yoda zu sprechen: „Meinen Job zu gut gemacht ich habe. Zu tief ins Detail gegangen ich bin“, so der 46-jährige.

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Ansteckend der kleine Jedi ist

Von Außenstehenden wird er belächelt, von Vorgesetzten kritisiert. Als sich seine ungewöhnliche Sprache auch auf den Schreibstil ausweitete, wurde er vor die Tür gesetzt. „Keinen Job ich jetzt habe. Auch meine Beziehung in großer Gefahr sie ist. Ich retten sie muss.“
Die gute Nachricht für den Berliner ist, dass seine Krankheit inzwischen von seiner Krankenkasse anerkannt wurde und somit die Kosten seiner Behandlung übernommen werden. „Gute Chancen er hat“, so der behandelnde Arzt Dr. Helmut Schramm.

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1 Kommentar zu „Star Wars-Hype: Keine Grenzen er kennt“

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